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Hintergrundinformationen

Bericht aus dem Spiegel Stromkosten:

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Bericht aus der ARD Mediathek zu Stromtrassen und Energiewende:

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Geschichte zur 380 kV Drehstromleitung in Idstein

Die 380 kV Drehstromleitung im Bereich Idstein war ein Teil der Nord-Süd-Leitung oder auch Rheinlandleitung genannt. Diese 220 kV Trasse verband die Umspannanlage Brauweiler mit dem Vermuntwerk der Vorarlberger Illwerke und den Schluchseewerken mit einer Länge von ca. 600km. Diese wurde in den Jahren 1924 bis 1929 von RWE erbaut und am 17 April 1930 in Betrieb genommen.  Im Jahr 2009 wurde die Leitung auf die Spannungsebene 380 kV aufgerüstet.
Aus den Jahren 1924-1929 der Errichtung begründet sich die Dienstbarkeit, die in den Grundbüchern eingetragen ist.

Kohlekraftwerke

Die Kohle ist von der Steuer befreit (Quelle Umweltministerium), durch diese staatlichen Subventionen werden die Gaskraftwerke zu Unrecht verteuert und stillgelegt. Kohlekraftwerke sind nur Grundlastfähig und können nur langsam geregelt werden. Schwankungen, die durch den Bedarf und durch die wetterabhänigen Erzeugung der alternativen Energien entstehen können Kohlekraftwerke nur bedingt ausregeln.
Zu Unrecht werden deshalb Windräder bevorzugt abgeschaltet obwohl die alternativen Energien im Netz bevorzugt werden müssen um die fossilen Brennstoffe zu schonen (Gesetz für den Ausbau erneuerbaren Energien). Dieser Lücke kann mit Gaskraftwerken geschlossen werden, denn Gaskraftwerke sind schnell regelbar und sind im Vergleich zu Kohlekraftwerken umweltfreundlich und können zudem mit Wasserstoff oder mit Methan aus überschüssigen Alternativstrom betrieben werden. Mit Power to Gas kann in dem vorhandenen Gasnetz Energie gespeichert werden, die im Bedarfsfall mit den Gaskraftwerken wieder verstromt werden kann. Derzeit kann in Deutschland ca. 28% des Erdgasjahresbedarfes in unterirdischen Gaslagern gespeichert werden. (Quelle Wiki, Stand 2017)

Tagebaureviere entlang der Ultranet Trasse, das Rheinisches Braunkohlerevier: (Quelle Wiki)

Südrevier um Brühl
Braunkohle in Hürth
Tagebau Fortuna-Garsdorf
Tagebau Frechen
Tagebau Garzweiler
Tagebau Hambach
Tagebau Zukunft
Tagebau Inden

Die industrielle Nutzung des Reviers mit der kompletten Wertschöpfungskette von Kohleabbau bis Verstromung erfolgt heute ausschließlich durch den RWE-Konzern.

GebietBrennstoffOrt / BenennungBetreiberBruttoleistung [MW]Baujahr / Ertüchtigung
FrechenBraunkohleFrechen / WachtbergRWE Power AG2011959 (1988)
GrevenbroichBraunkohleFrimmersdorf PRWE Power AG3251966 (1990)
GrevenbroichBraunkohleFrimmersdorf QRWE Power AG3101970 (1990)
GrevenbroichBraunkohleGrevenbroich - Neurath  ARWE Power AG3121972
GrevenbroichBraunkohleGrevenbroich - Neurath  BRWE Power AG3121972
GrevenbroichBraunkohleGrevenbroich - Neurath  CRWE Power AG3121973
GrevenbroichBraunkohleGrevenbroich - Neurath  DRWE Power AG6441975
GrevenbroichBraunkohleGrevenbroich - Neurath  ERWE Power AG6441976
GrevenbroichBraunkohleGrevenbroich - Neurath  F (BoA 2)RWE Power AG11002012
GrevenbroichBraunkohleGrevenbroich - Neurath  G (BoA 3)RWE Power AG11002012
BergheimBraunkohleNiederaußem CRWE Power AG3351965
BergheimBraunkohleNiederaußem DRWE Power AG3201968
BergheimBraunkohleNiederaußem ERWE Power AG3151970
BergheimBraunkohleNiederaußem FRWE Power AG3201971
BergheimBraunkohleNiederaußem GRWE Power AG6871974 (2008)
BergheimBraunkohleNiederaußem HRWE Power AG6871974 (2009)
BergheimBraunkohleNiederaußem KRWE Power AG10122002
EschweilerBraunkohleWeisweiler E (4)RWE Power AG3631965
EschweilerBraunkohleWeisweiler F (5)RWE Power AG3401967
EschweilerBraunkohleWeisweiler G (6)RWE Power AG6301974
EschweilerBraunkohleWeisweiler H (7)RWE Power AG6251975

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